Donnerstag, 07.05.2026

Köln-Porz: 100 Wohnungen nahe dem Rhein geplant, 30 Prozent geförderter Wohnraum vorgesehen

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In Köln-Porz liegt ein ausgearbeiteter Bebauungsplanentwurf für das Gebiet Hauptstraße und Urbacher Weg vor. Der Entwurf sieht den Bau von rund 100 Wohnungen vor, von denen 30 Prozent dem öffentlich geförderten Wohnungsbau zugeordnet werden sollen. Grundlage der Planung ist ein zuvor ausgelobter städtebaulicher Wettbewerb, dessen Siegerentwurf weiterentwickelt wurde.

Gebäude und Nutzungskonzept

Geplant sind vier bis sechsgeschossige Wohngebäude, die sowohl freifinanzierten als auch geförderten Wohnraum bieten. Die Gebäude sollen Gemeinschaftsgärten enthalten und mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden. Nach Angaben der Verantwortlichen orientiert sich die Planung an städtischen Leitlinien für Klimaschutz.

Die Bebauung ist so angeordnet, dass die Wohnbauten die Randlage des Grundstücks bilden und dadurch einen geschützten Innenbereich schaffen. Dieser Innenbereich soll eine hohe Aufenthaltsqualität ermöglichen. Die Zufahrt zur Tiefgarage ist im nordwestlichen Bereich des Grundstücks vorgesehen, um den eigentlichen Wohnbereich vom Durchgangsverkehr freizuhalten.

Freiraum und Baumbestand

Bei der Planung wird besonderer Wert auf den Erhalt vorhandener Bäume gelegt. Hervorgehoben werden drei Einzelbäume, die als Naturdenkmäler ausgewiesen sind, sowie weitere wertvolle Vegetation. Ziel ist es, die Grünstrukturen weitgehend zu bewahren und in das neue Wohnquartier zu integrieren.

Öffentliche Auslegung und Beteiligung

Der Bebauungsplanentwurf wird öffentlich ausgelegt. Bürgerinnen und Bürger können die Unterlagen vom 7. Mai bis zum 12. Juni 2026 im Internet auf der Beteiligungsplattform der Stadt Köln und zusätzlich im Stadtplanungsamt einsehen. Die Auslagezeiten im Amt sind von Montag bis Donnerstag zwischen 9 Uhr und 15 Uhr sowie freitags zwischen 9 Uhr und 13 Uhr. Während des genannten Zeitraums können Stellungnahmen zur Planung eingereicht werden.

Mit dem Projekt verfolgt die Stadt das Ziel, gut erschlossene Wohnbauflächen zu entwickeln und durch die Mischung aus gefördertem und freifinanziertem Wohnraum einer sozialen Segregation vorzubeugen.

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