Die Stadt Recklinghausen will in den kommenden Wochen umfangreiche Kanalsanierungen in Wohnstraßen durchführen. Die Arbeiten erfolgen ohne Aufbruch der Fahrbahnen mittels Robotertechnik und Schlauchlinerverfahren. Die Maßnahmen sind in zwei zeitlich gestaffelte Abschnitte geplant und betreffen insgesamt 43 Kanalabschnitte.
Zeitplan und betroffene Straßen
Ende dieser Woche, in der 22. Kalenderwoche, beginnen Arbeiten in der Lippestraße, der Weichselstraße, der Moselstraße und der Forellstraße. In diesen Straßen sollen 24 Kanalabschnitte saniert werden. Konkret sind zwei Abschnitte in der Lippestraße, drei in der Weichselstraße, fünf in der Moselstraße und vierzehn Abschnitte in der Forellstraße vorgesehen.
Ab der zweiten Juniwoche, in der 24. Kalenderwoche, folgen weitere Arbeiten in der Brückenstraße, der Leusbergstraße, der Marienstraße und der Neustraße. Hier sind 19 Kanalabschnitte geplant: drei in der Brückenstraße, fünf in der Leusbergstraße, ein Abschnitt in der Marienstraße und zehn in der Neustraße.
Verfahren und erforderliche Vorarbeiten
Die eingesetzten Techniken ermöglichen eine Sanierung von innen, so dass auf das Ausheben von Baugruben weitgehend verzichtet werden kann. Vor dem eigentlichen Einbau im Schlauchlinerverfahren sind jedoch umfangreiche Vorarbeiten nötig. Dazu zählen wiederholte Kanalreinigungen und Videoinspektionen zur Zustandserfassung. Diese Arbeiten werden von spezialisierten Firmen im Auftrag der Stadt durchgeführt.
Verkehr, Zugänglichkeit und Hinweise an Anwohner
Trotz des grabenlosen Verfahrens ist unmittelbar an den Sanierungsstellen Platz für Fahrzeuge, Geräte und Material erforderlich. Je nach örtlicher Situation kann es daher zu zeitlich begrenzten Teil- oder Vollsperrungen kommen. Die Stadt bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis und darum, während der Maßnahmen nicht über Schachtdeckeln zu parken, damit die Kanäle zugänglich bleiben.
Die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge bleibt nach Angaben der Stadt jederzeit gewährleistet. Die Zufahrt zu einzelnen Häusern kann für kurze Zeit eingeschränkt sein. Betroffene Anwohner werden vorab durch die Stadt informiert.
Quelle anzeigen

